Tarifbewegung Wohlfahrtsverbände

    ver.di und DRK Ludwigslust e.V. nehmen Verhandlungen auf

    ver.di und DRK Kreisverband Ludwigslust e.V. steigen in Verhandlungen über einen Tarifvertrag ein

    ver.di DRK LWL ver.di Bezirk Schwerin 2019_TV_DRKLWL

    Gute Arbeitsbedingungen für alle Beschäftigten gemeinsam regeln!

    Nach einem intensiven Sondierungsgespräch vereinbarten die DRK-Geschäftsführung und die zuständige Gewerkschaft ver.di den Einstieg in Tarifverhandlungen für alle Beschäftigten des DRK-Kreisverbandes Ludwigslust e.V. sowie die DRK Soziale Betreuungsgesellschaft gGmbH.

    „Das gemeinsame Ziel von Geschäftsführung und ver.di ist die tarifvertragliche Regelung guter Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten des DRK Ludwigslust. Wir erwarten keine einfachen Gespräche, an deren Ende die Beschäftigungsbedingungen Anschluss an die Regelungen des kommunalen TVöD halten.“, so der zuständige ver.di-Verhandlungsführer, Daniel Taprogge. „Es kann nur eine solidarische Lösung des Tarifkonflikts im DRK geben, die für alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer gilt.“

    „Das erklärte Ziel ist die Übernahme der Entgeltregelungen sowie der allgemeinen Bestimmungen des kommunalen TVöD. Diese Lücke muss geschlossen werden, was mit Blick auf die verschiedenen Leistungen des DRK nicht einfach wird.“, so Taprogge weiter. „So ist die Refinanzierung von tariflichen Regelungen für Kitas und stationärer Pflege mittlerweile besser geregelt, als dies für ambulante Pflege, Beratungsdienste oder den Fahrdienst gilt. Es kann nicht sein, dass die öffentliche Hand z.B. im Fahrdienst Aufträge vergibt, die unter dem gesetzlichen Vergabemindestlohn refinanziert wird.“ ver.di wird auch für diese Bereiche notfalls politischen Druck auf die Kostenträger ausüben.

    Die Gespräche zwischen dem DRK Ludwigslust und ver.di werden zeitnah aufgenommen.