FB 03 - Gesundheit, Soziale Dienste, Wohlfahrt und Kirchen

    Offener Brief für Verbesserung der Kita-Arbeitsbedingungen veröffentlicht

    Personal- und Betriebsräte aus Kitas wenden sich an die Politik

    Offener Brief für Verbesserung der Kita-Arbeitsbedingungen veröffentlicht

    Mit einem offenen Brief haben sich Personal- und Betriebsräte verschiedener Kita-Träger an die Mitglieder des Landtags und der Landesregierung gewandt. Die betrieblichen Interessenvertretungen fordern von der Politik Veränderungen für eine nachhaltige Qualitätsverbesserung in Kitas.

    „Deutlich wird, dass es derzeit in den Kitas rumort. Ein anhaltender Personalmangel und zu wenig Verbesserungen in Sachen Arbeitsbedingungen durch die Politik sorgen für schlechte Stimmung in vielen Kita-Teams.“, so eine erste Einschätzung von Daniel Taprogge, zuständiger Gewerkschaftssekretär der Kita-Gewerkschaft ver.di in Schwerin. „Das ist auch der Hintergrund für die Initiative: die Personal- und Betriebsräte stoßen mittlerweile an die Grenzen ihrer Handlungsmöglichkeiten, um mit dem Arbeitgeber gute Arbeitsbedingungen zu vereinbaren.“

    Der offene Brief ist ein weiteres Ergebnis der Diskussion von gewerkschaftlichen Personal- und Betriebsräten. „Die Kolleginnen und Kollegen aus den betrieblichen Interessenvertretungen tauschen sich in einer Arbeitsgruppe regelmäßig aus. Dieses Netzwerk hat den Textentwurf erstellt und in kurzer Zeit haben sich viele andere Personal- und Betriebsräte hier angeschlossen.“

    „Die Veröffentlichung der Forderung kommt natürlich nicht einfach so. Derzeit wird über die beitragsfreie Kita diskutiert. Die Beitragsfreiheit ist natürlich richtig und wird von ver.di und auch den Kolleginnen und Kollegen unterstützt. Allerdings besteht auch ein absolut berechtigter Anspruch auf gute Bedingungen für die Arbeit in den Kitas.“, meint der ver.di-Sekretär Daniel Taprogge weiter.