Frauen

    Lohngerechtigkeit - jetzt

    Lohngerechtigkeit - jetzt

    Mit einer Online- und Postkartenaktion fordern wir gemeinsam im DGB die Bundeskanzlerin Merkel auf, das von Bundesministerin Schwesig vorgelegte Gesetz zur Lohngleichheit zwischen Männern und Frauen zu unterstützen und voranzubringen.

    Bereits vor Monaten hat Bundesministerin Manuela Schwesig den Entwurf eines Gesetzes für mehr Lohngerechtigkeit zwischen Frauen und Männern vorgelegt. Doch seitdem passiert nichts. Ziel ist es, durch mehr Transparenz auf betrieblicher Ebene zur Überwindung der Entgeltlücke beizutragen.

    Dass Transparenz und Verbindlichkeit wirken, ist vielfach belegt: Wo nach Tarif bezahlt wird und ein Betriebsrat mitbestimmt, fällt die Entgeltlücke deutlich geringer aus!

    Doch nur gut die Hälfte aller Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer profitiert von einer Tarifbindung ihres Arbeitgebers, noch weniger werden durch eine Interessenvertretung im Betrieb unterstützt.

    Besonders wichtig ist daher ein Auskunftsanspruch für alle Beschäftigten: Sie müssen ein Recht haben zu erfahren, wie das eigene Gehalt im Verhältnis zu dem der Kolleginnen und Kollegen begründet ist. Nur dann können sie Benachteiligungen aufdecken.

    Wir sind überzeugt:

    Ein Gesetz für mehr Lohngerechtigkeit zwischen Frauen und Männern wird einen großen Beitrag zur Überwindung der Lohnlücke leisten.

    Wir wollen ein Lohngerechtigkeitsgesetz! Und wir wollen es jetzt! Rund ein Jahr vor der Bundestagswahl fordern wir deswegen mit unserer gemeinsamen Aktion Bundeskanzlerin Merkel auf,den Gesetzentwurf der Bundesfamilienministerin zu unterstützen und das Recht auf gleiche Bezahlung für gleiche und gleichwertige Arbeit endlich durchzusetzen. Lohngerechtigkeitsgesetz – jetzt!   

    „Lohngerechtigkeitsgesetz – jetzt!“ geht online unter  www.frauen.dgb.de/lohngerechtigkeit-jetzt !

    Lohngerechtigkeit jetzt dgb Lohngerechtigkeit jetzt!