Bezirk Schwerin

    ver.di Nord fordert Überarbeitung des Landespressegesetzes in …

    ver.di Nord fordert Überarbeitung des Landespressegesetzes in MV

    Veranstaltung zum 1.Mai in Schwerin: ver.di Nord fordert Überarbeitung des Landespressegesetzes in Mecklenburg-Vorpommern und überreicht „Hausaufgaben“ an den Ministerpräsidenten

    01.05.2015 |Im Rahmen der Veranstaltung zum 1. Mai in Schwerin fordert die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di Nord) die Landesregierung auf, die bislang nicht umgesetzte Vereinbarung im Koalitionsvertrag zur Überarbeitung des Landespressegesetzes in Angriff zu nehmen.

    Die stellvertretende Landesleiterin von ver.di Nord, Conny Töpfer, wird dazu dem Ministerpräsidenten symbolisch ein Hausaufgabenheft überreichen, das von der Initiative „Unser Land braucht seine Zeitungen. Qualität und Vielfalt sichern.“ erstellt worden ist.

    „Nirgendwo sonst in Deutschland ist die Konzentration der Tageszeitungen so weit fortgeschritten wie in Mecklenburg-Vorpommern, wo mit dem Madsack-Konzern und dem Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlag zwei Mediengruppen praktisch das gesamte Tageszeitungsgeschäft beherrschen“, so Conny Töpfer dazu.

    „Wir benötigen gerade hier im Land die verbindliche Stärkung der inneren Pressefreiheit. Nur so kann ein wichtiger Beitrag zur journalistischen Unabhängigkeit und damit zur Bewahrung und weiteren Entwicklung von Qualität und der Verhinderung von Meinungsmonopolen geleistet werden“, so die Gewerkschafterin weiter.

    V.i.S.d.P.: Frank Schischefsky – Pressesprecher - ver.di Landesbezirk Nord, Dänische Str. 3-9 - 24103 Kiel, Tel.: 0431/66 08-01 / -102, Fax: 0431/66 08-110, Handy: 0170-5613 404, E-Mail: frank.schischefsky@verdi.de